Erdgeschoss:
Der Rückbau der Wände auf den Stand um 1860/1861 beinhaltet zunächst die Entfernung neuerlicher Ergänzungen. Im nordöstlichen Raum wurde bei den Abbrucharbeiten der später ergänzten Wände eine gusseiserne Stütze gefunden. Sie verbleibt am vorgefundenen Ort und stellt einen Teil der baugeschichtlichen Entwicklung des Gebäudes anschaulich dar.

Foyer und Treppenhaus:

Sie weisen einen reichen Bestand an historischer Bemalung auf.
An den Wänden sind üppige Dekorationsmalereien mit z.T. hochwertigen Bilddarstellungen (Paradiesvögel) freigelegt.
An der Decke wurden erst im Juni/Juli 2005 vier weibliche Halbfiguren entdeckt, die als Allegorien der vier Jahreszeiten anzusehen sind.
Der Terrazzoboden mit Mosaikeinlagen in der Halle und den anschließenden östlichen Fluren ist in einem erfreulich kompletten Zustand. In diesem Bereich ist die Raumwirkung des 19. Jahrhunderts wiederherzustellen.

Fechenbachraum (EG Westflügel):
Dort kann die farbliche Fassung aus der klassizistischen Umbauphase von 1860/1861 aufgrund der vorgefundenen Funde restauriert und ergänzt werden. Unter diesem Raum befinden sich eine sanierte Eichenholzdecke aus der Barockzeit. Diese wird vom Keller aus sichtbar bleiben. Aus statischen Gründen muss sie allerdings mit einer neuen Stahlträgerdecke überbaut werden.

Obergeschoss:

Hier soll die jetzige Raumsituation erhalten bleiben. Die Dielenfußböden mussten aufgrund der massiv zerstörten Deckenbalken aufgenommen werden.
An den Wänden wurde ebenso, jedoch nur fragmentarisch erhaltene farbliche Fassungen gefunden.

Dachgeschoss:
Es wird größtenteils zur Unterbringung der Lüftungsanlage dienen. Nach der zimmermannsmäßigen Sanierung der ebenfalls stark zerstörten Dachkonstruktion wurde der Deckenaufbau wieder vervollständigt und für die Aufnahme der Lasten aus den technischen Geräten ertüchtigt.

Kellergeschoss:
Hier werden die verzierten Sandsteingewände erhalten bleiben. Das Geschoss wird aber insgesamt einen anderen Charakter erhalten, der sich von den anderen Geschossen abhebt. Alt und neu treffen besonders stark zusammen. Der neu errichtete Keller unter der Terrasse ist in der Form eines Impluviums gestaltet . Die Funde sind nach Zeitgeschichte geordnet in den verschiedenen Räumen präsentiert.

Aussen:
Das äussere Erscheinungsbild wird nicht verändert. Die sanierten Fenster werden die mit der klassizistischen Fensterteilung erhalten.Fehlende Fenster in gleicher Weise nachgebildet. Die in den 30er Jahren eingbaute Terrasse wurde abgetragen und auf einem tieferen Niveau neu und etwas zurückversetzt errichtet, so dass der Flügelbau besser zur Geltung kommt und die Proportion zum Gebäude in ein günstigeres Verhältnis gesetzt wird.(zwei Stufen zum Gartenausgang)
Die Geländeoberfläche wird zu den Parkseiten etwas abgesenkt. Die Sandsteinfassungen sowie Dachdeckung und Schornsteine werden in ursprünglicher Größe sichtbar gemacht.


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